Mit dem Kauf der Broschüre unterstützen Sie meine MCS-Tätigkeit,
die allen Betroffenen zugute kommt. Nur ausführliche Öffentlichkeitsarbeit führt zu
mehr Verständnis!!!

 

Broschüre zur Chemikalienunverträglichkeit

 

Liebe MCS-Betroffene

 

Ich bin seit ca. 20 Jahren MCSkrank. Das Bewusstsein, dass ich MCS habe, kam aber erst viel später, nämlich nach viel Verzweiflung, Resignation, diversen kaputten Partnerschaften, Problemen am Arbeitsplatz und vielen Arztbesuchen. Irgendwann habe ich entdeckt, dass ich nur für mich einigermassen gut leben kann, wenn ich so gut wie möglich allen Auslösern meiner Krankheit ausweiche. Als geselliger und lebensfroher Mensch, hat mich meine selbst gewählte Isolation hart getroffen.

Ich muss Euch nicht erzählen was das bedeutet, denn es gibt viele unter Euch, die noch viel massiver unter den Auswirkungen dieser Krankheit leiden.

 

In den letzten 14 Jahren hat mich ein Hund auf diesem einsamen Weg begleitet. Mit ihm war ich oft unterwegs und konnte so ein für mich fast normales leben führen, allerdings abseits von jeglicher anderweitiger Gesellschaft, ausser ein paar Zusammenkünften mit Hundehaltern. Ein Hundeleben?

Man sah mich, hier wo ich wohne, wahrscheinlich als die zurückgezogene etwas eigenartige Künstlerin mit Hund, die einfach keine "normalen" Kontakte wollte. Seit er nicht mehr ist, er ist vor 5 Monaten gestorben, merke ich erst, wie eingeschränkt mein Leben wirklich ist.

Dies hat mich denn auch veranlasst, endlich mal für meine Sache einzustehen und auch dafür zu kämpfen, und ich bin froh, dass ich immer gesagt habe "solange mein Hund lebt, möchte ich nur für ihn da sein", denn ich hätte in der vielen Zeit, die ich nun für diese Broschüre aufgewendet habe, ihm gegenüber ein schlechtes Gewissen gehabt, denn ich sass viele Stunden vor dem Computer und kam kaum mehr raus.

Seine Begleitung hatte aber auch noch eine andere gute Seite. Ich hätte in den ersten Jahren der Verzweiflung und Resignation die Angelegenheit MCS nicht so nüchtern und mit Abstand betrachten können, wie ich es jetzt tue. Es wäre kontraproduktiv gewesen, wild um mich zu schlagen, weil ich nicht verstanden wurde. Menschen die nicht von MCS betroffen sind, können nur mit einem ausgewogenen Zusammenspiel von eigener Erfahrung und Sachlichkeit überzeugt werden, wenn überhaupt.

 

So hoffe ich denn, dass ich mit meinen Erfahrungswerten vor allem auch Nichtbetroffene anspreche, damit uns endlich mehr Verständnis entgegengebracht wird und wir uns nicht noch mit zermürbender Überzeugungsarbeit abquälen müssen.

 

Meine finanziellen Möglichkeiten sind sehr eingeschränkt, deshalb kann ich mein Buch, dass eigentlich eher eine umfassende Broschüre ist, nicht gratis abgeben. Aber zu einem Unkostenbeitrag von Fr. 10.— inkl. Porto, würde ich es Euch gerne überlassen.
Meldet Euch einfach bei mir per Mail oder Telefon, wenn ich Euch das Buch zustellen soll.
mcs-selbsthilfe@gmx.ch oder mobile 078/765 02 01

Ich wünsche Euch von Herzen eine einigermassen erträgliche Zeit.
Liebe Grüsse
Astrid